ANDREAS GRUNER






PROTOTYP

Prototyp eines Perpetuum Mobile
(2011)

Das Objekt zeigt ein Perpetuum Mobile in Form einer sich selbst versorgenden Lampe. Die Solarzellen im Inneren der Installation sammeln, die von der ebenfalls im Inneren befindlichen Lampe abgegebene Lichtenergie und führen diese an die Lampe zurück. Die Energie, einmal zugeführt, verbleibt im Objekt.


DOKUMENTATION





DABEI IST 2009

Interaktive Video Installation
(2009)

Die Installation befindet sich am Ende eines in der Höhe niedriger werdenden Ganges, in welchem Boden und Decke spitz aufeinander zu laufen. Beim Nähertreten an die Installation wird der Betrachter ab einem bestimmten Punkt gezwungen sich zu bücken, um etwas auf dem in der Ferne waagerecht liegenden TFT- Monitor erkennen zu können. Dieser liegt verlockend im Lichkegel eines Halogenspots und das gezeigte Video ist aufgrund der räumlichen Position nur schwer erkennbar. Beim gebückten Erreichen einer Entfernung, die dass Erkennen des Videoinhaltes ermöglichen würde, schaltet die Installion Licht und Video aus und verweigert damit das Betrachten. Dieser Zustand bleibt solange bestehen bis der oder die Betrachterin wieder eine ausreichende Distanz zum Video gaschaffen hat.
















o°6

Interaktive 6 Kanal Audio Installation
(2008)

Die Installation hängt frei und höhenverstellbar im Raum. An ihr sind 6 nach Innen gerichtete Lautsprecher angebracht. Ein leichter Lichtschein tritt aus der offenen Unterseite heraus. Beim Eintritt des Kopfes in die Haube schaltet die Installation in den aktiven Modus um. Dies bewirkt das Erlöschendes inneren Lichtes. Gleichzeitig ertönt nun über die 6 unabhängigen Lautsprecher (angeordnet in 360°) eine Geräusch-Komposition im Inneren. Es ist ein Zusammenspiel aus technischen und organischen Geräuschen zu hören. Ein Halogenspot, außerhalb über der Haube montiert, richtet sein Licht auf die Haube und den Rezipienten. Die aktive Phase dauert 5 Min an und schließt mit Rückkehr der Haube in den Ruhemodus.


Audiokomposition der Installation



DOKUMENTATION







HINTERHOFGERÄUSCHE

Soundinstallation
(2008)

Über einen Zeitraum von 2 Wochen erschallte im Jahr 2008 täglich von 22 bis 7 Uhr eine Geräusch - Komposition auf einen Hinterhof und die daran angrenzenden Häuser der Bremer Neustadt. Die Lautsprecher befanden sich versteckt auf dem Dach. Zu hören waren Laute von verschiedenen, in dieser Gegend nicht ansässigen, Tieren. Die Komposition wurde dezent mit vielen Pausen angelegt. Ein Durchlauf dauerte 90 Minuten und wurde anschließend wiederholt.